
Wie gesund ist eigentlich ein Bach – und woran lässt sich das erkennen? Dieser Frage gingen die beiden Biologie-Leistungskurse der MSS 12 bei einer praktischen Gewässeruntersuchung am Lohnsbach nach.
Vor Ort nahmen die Schülerinnen und Schüler den Bach aus verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe. Neben der Strukturgüte des Gewässers wurden auch chemische Parameter und biologische Gewässergüte untersucht. Dabei bestimmten die Kurse unter anderem verschiedene im Bach lebende Organismen und führten Messungen zur Wasserqualität durch.

Besonders auffällig war in diesem Jahr die noch vergleichsweise hohe Wassertemperatur – eine Folge des heißen Sommers. Gleichzeitig konnten weniger unterschiedliche Arten gefunden werden als bei Untersuchungen in den vergangenen Jahren. Auch der gemessene Phosphatgehalt war auffällig erhöht. Ob und in welchem Umfang dies mit den hohen Temperaturen zusammenhängt oder ob auch Messungenauigkeiten eine Rolle spielen können, bot reichlich Anlass für fachliche Diskussionen.
Für die Schülerinnen und Schüler war die Exkursion vor allem eine gute Gelegenheit, biologische Arbeitsweisen nicht nur aus dem Lehrbuch kennenzulernen, sondern selbst anzuwenden. Proben nehmen, Organismen bestimmen, Messwerte erfassen und die Ergebnisse anschließend einordnen: So wurde aus theoretischem Unterricht praktische Gewässerökologie direkt vor der eigenen Haustür.





